
Deutscher Pinot '11:
Spätburgunder "Anno 1921" Platz 5 der Top 62 Spätburgunder Deutschlands
Deutscher Spätburgunder alias Pinot noir ist auf dem Vormarsch. Das haben erst in den letzten Tagen erst wieder zwei bekannte Weinautoren aus dem angelsächsischen Raum eindrucksvoll bestätigt. So schrieb der Brite Tim Atkin auf seiner Internetseite: "The other, more important thing was the impressive quality of the top wines. The words world class are over-used. But these Pinots were just that" (deutsch: "Der andere, wichtigere Aspekt dabei war die beeindruckende Qualität der (deutschen) Spitzenweine. Der Begriff Weltklasse wird häufig überstrapaziert. Aber diese Pinots waren genau das.")... ganzen Artikel lesen (hier klicken) >>
Premium Select Wine Challenge 2011
Goldener Preis Extra
Rech. (gs) Zum zweiten Mal in Folge hat das Recher Weingut Otger Schell den begehrten Preis der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) den "Goldener Preis Extra" bekommen. Nicht ohne Stolz präsentiert Otger Schell die "Symphonie", einen im Barriquefass gereiften Domina-Qualitätswein des Jahrgangs 2007.
Das Urteil der DLG-Jury: "Mit tiefroter Farbspiel, harmonisch eingebundenen Taninen und einer hervorragenden Blume, vereint dieses edle Gewächs, alles was einen großen Wein auszeichnet." Mit regionalen Auszeichnungen wie der Goldenen Kammerpreismünze, national mit dem Goldenen Preis der DLG und International mit dem Silbernen Preis Mundus Vini, krönt nun der "Goldene Preis Extra" diesen Wein. Ohne zu übertreiben, kann man behaupten, dieser Wein, gehört zur Elite des deutschen Weines.
»Artikel im General-Anzeiger vom 02.09.2010«
Wurzeln reichen mehr als 300 Jahre zurück
Das 90-jährige Bestehen seines Stammhauses feierte der Recher Winzermeister Otger Schell am vergangenen Wochenende mit Stammkunden und kulinarischer Weinprobe. Schell könne die Geschichte seines Familienbetriebs sogar bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen, berichtet der General-Anzeiger (GA) heute. Damals sei er natürlich noch ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Weinbau gewesen – mit Peter Josef Schell als Besitzer. Dass auf den Flaschenetiketten des Weinguts heute "Anno 1921" steht, hänge mit Großvater Max-Josef Schell zusammen, weiß GA-Autorin Christine Schulze. Der sei nämlich im Jahr 1921 aus der engen Recher Ortslage ausgesiedelt und habe das Haus mit der Anschrift "Rotweinstraße 33″ an der heutigen Bundesstraße 266 gebaut. Das Weingut Schell verfüge bewirtschafte derzeit 4,5 Hektar Rebfläche, auf der überwiegend Spätburgunder gedeiht. Otger und Hildegard Schell würden die Fläche gerne vergrößern. Denn Auszeichnungen und Erwähnungen in Weinführern wie dem Gault Millau hätten in den zurückliegenden Jahren zu verstärkter Nachfrage geführt. Derzeit produziere das Gut jährlich etwa 30.000 Flaschen Wein, die zu 95 Prozent an Stammkunden verkauft würden.
»Im General-Anzeiger und auf www.Arme-Winzer.de vom 12. April 2011«
Gault Millau WeinGuide 2011
Etwa 50 Prozent der gut vier Hektar großen Rebfläche sind in diesem Recher Weingut mit Spätburgunder bepflanzt. Die andere Hälfte ergänzt das Sortiment mit Frühburgunder, Portugieser und der hier gut gedeihenden Sorte Domina. So war auch einer unserer Lieblingsweine hier eine exotische Version aus dem Barrique mit der Bezeichnung »Symphonie«, ein reines Konzentrat mit fulminanten 15 Volumenprozent (84 Punkte). Stattliche 28,00 Euro werden für eine 0,5 Literflasche hierfür aufgerufen. Wer barocke Weine mag, ist hier richtig!
»Gault Millau WeinGuide 2011«




